Soziologie in den DDS: Alter und Altern (SE)
ZurückLehrveranstaltungsleiterIn:

FH-Prof.in Dr.in rer. soc. oec.
Christine Pichler
LV-Nummer | B3.07290.03.210 |
LV-Kürzel | Soz.Alt |
Studienplan | 2018 |
Studiengangssemester | 3. Semester |
Lehrveranstaltungsmodus | Präsenzveranstaltung |
Semesterwochenstunden / SWS | 2,0 |
ECTS Credits | 4,0 |
Unterrichtssprache | Deutsch |
Die Studierenden
* haben sich mit Modellen zur demografischen Entwicklung der Bevölkerung in westlichen Gesellschaften auseinandergesetzt und sind in der Lage, damit einhergehende soziale, gesellschaftliche sowie politische Herausforderungen zu identifizieren und zu skizzieren.
* beschäftigen sich mit Konzepten und Theorien des Alters und Alterns und können deren Aussagen auf spezielle Frage- und Problemstellungen der DDS übertragen.
* sind über das Altern als Prozess informiert und können erklären, inwiefern dieser Prozess von vielfältigen Bedingungen beeinflusst wird.
* können Alter/n aus der Perspektive von Intersektionalität umschreiben.
Bisherige Lehrveranstaltungen laut Studienplan
Die Lehrveranstaltung thematisiert die gesellschaftlichen Bedingungen und ethischen Dimensionen des Umgangs mit dem wachsenden Anteil Älterer und Hochbetagter in der Gesellschaft, mit und ohne besondere Lebenserschwernisse. Es wird ein Überblick über alter(n)ssoziologische und sozialgerontologische Ansätze gegeben. Insbesondere werden Fragen der gesellschaftlichen Inklusion von Menschen in der nachberuflichen Lebensphase diskutiert sowie sozialpolitische und -ökonomische Anforderungen aufgrund von Hochaltrigkeit und Pflegebedürftigkeit thematisiert. Diskutiert werden ferner kritische Ansätze, Anti-Ageism, sowie alternative ambulante und intermediäre Angebote. Im Kontext des Lebensalters Alter werden auch sexuelle Orientierung, Geschlecht und Geschlechtsidentität, physische und kognitive Fähigkeiten, ethnische Zugehörigkeit, Religion und Weltanschauung sowie soziale Herkunft in ihrer Intersektionalität thematisiert.
Amann, A. (2004): Die großen Alterslügen. Generationenkrieg - Pflegechaos - Fortschrittsbremse? Wien, Köln, Weimar.
Amann, A. (2004): Die großen Alterslügen. Generationenkrieg - Pflegechaos - Fortschrittsbremse? Wien, Köln, Weimar.
Aner, K. (2009): Handbuch Soziale Arbeit und Alter. Wiesbaden.
Backes, G.; Clemens, W. (2013): Lebensphase Alter. Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Alternsforschung. 4. Auflage. Weinheim und Basel.
Badura, B.; Ducki, A.; Schröder, H.; Klose, J.; Meyer, M. (2017): Fehlzeitenreport 2017: Krise und Gesundheit - Ursachen, Prävention, Bewältigung. Wiesbaden.
Brauer, K.; Clemens, W. (Hg.) (2010): Zu alt? "Ageism" und Altersdiskriminierung auf Arbeitsmärkten. Wiesbaden.
Ilmarinen, J. (2001): Arbeitsfähigkeit in der Zukunft. In: Giesert, Marianne (Hg)Arbeitsfähigkeit in der Zukunft. Willkommen im Haus der Arbeitsfähigkeit! Hamburg. S. 20- 29.
Knapp, G.; Spitzer, H. (Hg.) (2010): Altern, Gesellschaft und Soziale Arbeit. Lebenslagen und soziale Ungleichheit von altern Menschen in Österreich. Klagenfurt.
Kruse, A.; Wahl, H.-W. (2010:) Zukunft Altern. Individuelle und gesellschaftliche Weichenstellung. Heidelberg.
Pfaller, L. (2016): Anti-Aging als Form der Lebensführung. Wiesbaden.
Schroeter, K. R.; Rosenthal, T. (2005): Soziologie der Pflege. Grundlagen, Wissensbestände und Perspektiven. Weinheim und München.
Seminar
LV-immanenter Prüfungscharakter